Die Jüngsten der MSG Steinau/Hünfeld sind Hessenmeister

Bild von links: Bennet Goldbach, Luc Pomnitz, Hünfeld Jugendwart Peter Rippert, Kiano Litz, Betreuerin Sabine Hohmann, Cedric Hohmann, Hünfeld Trainer Damir Cicko Ficko, Max Becker, Ben Lennard Quell
Bild von links: Bennet Goldbach, Luc Pomnitz, Hünfeld Jugendwart Peter Rippert, Kiano Litz, Betreuerin Sabine Hohmann, Cedric Hohmann, Hünfeld Trainer Damir Cicko Ficko, Max Becker, Ben Lennard Quell

Sie haben es sich vorgenommen und sie haben es am Sonntag geschafft - U10 Hessenmeister ist die MSG TC Steinau/ TC BW Hünfeld.

Die Freude der Spieler Kiano Litz, Cedric Hohmann, Max Becker, Luc Pomnitz, Bennet Goldbach und Ben Lennard Quell und der vielen mitgereisten Fans war riesengroß. Nach dem ersten gewonnenen Doppel war klar, dass bei einem Stand von 3:3 die jungen Tenniscracks aus Steinau und Hünfeld zwei Sätze mehr gewonnen haben und damit TuS Eintracht Wiesbaden auf den zweiten Platz verwiesen.

Auf dem Weg Richtung Hessenmeisterschaften mussten seit Mai insgesamt 9 Mannschaftsspiele bewältigt werden, Gegner wie RW Giessen, TC Wetzlar, TC Offenbach und auch TC Kassel-Wilhelmshöhe hatten gegen die Spieler der MSG Steinau/Hünfeld kein Chance. Die Bezirksmeisterschaft wurde vor den Ferien gewonnen. Die Endrunde fand letzte Woche statt. Gegen TC Offenbach wurde ein klares 5:1 erzielt, auch Kassel hatte nicht einen Hauch einer Chance. Mit einem 6:0 wurde ein klarer Sieg eingefahren.

Litz und Hohmann verloren nicht ein Match in der Saison, auch Becker und Goldbach mussten sich erst im Finale im Landesleistungszentrum Offenbach gegen Wiesbaden ein erstes Mals geschlagen geben. Pomnitz und Quell überzeugten auch mit einer Saisonbilanz von 3:1 und 2:1. Auch zum Einsatz kamen in der Saison Jannis Schröder und Sven Burgeff (beide TC BW Hünfeld).

Am Sonntag morgen waren die Spieler mit Trainern, Eltern, Großeltern und Fans angereist und trafen auf einen Gegner aus Wiesbaden, die sich bereits in beeindruckender Weise überraschend ins Finale gekämpft hatten. Dies bewiesen Sie auch in den Einzeln.

Cedric Hohmann/TC BW Hünfeld hatte mit Ben Jäger keine Probleme. Der Finalist der Pokalrunde von Detmold kämpfte sich souverän mit 6:2,6:2 zum ersten Punkt für seine Mannschaft. Bennet Goldbach/TC BW Hünfeld startete auch  stark in sein Einzel gegen David Beyer mit 6:2, doch verlor er im zweiten Satz die Nerven vor der großen Kulisse des Events und verlor noch das Match mit 3:6, 6:10 im Champions-Tiebreak. Dann mussten Kiano Litz/TC Steinau und Max Becker/TC BW Hünfeld auf den Platz. Der aktuelle Einzel-Vizehessenmeister Litz machte seine Arbeit solide und gewann klar mit 6:3,6:3 gegen Filip Leon Antonijevic. Becker führte auch im ersten Satz 5:3, doch dann wurde der Gegner Leonard Wendland immer stärker und das letzte Einzel ging mit 5:7,6:2 verloren.

Nun stand es 2:2 mit einem Punkt Satzvorprung vor Wiesbaden. Ein Doppel musste also gewonnen werden, um die Hessenmeisterschaft klar zu machen. Die zwei Freunde Litz und Hohmann dominierten eingespielt das erste Doppel gegen Antoijevic/Jäger und gewannen verdient mit 6:3;6:2.

Auch wenn das zweite Doppel mit Becker/Goldbach in drei Sätzen gegen Wendland/Walz nach einem wahren Match-Krimi mit 7:5, 3:6, 8:10 verloren ging, jubelten die Spieler der MSG Steinau/Hünfeld um die Wette, denn sie hatten die Hessenmeisterschaft mit einem Satzvorsprung von 8:6 eingetütet. Somit bleibt der Titel des Hessenmeisters im Tenniskreis Fulda, denn letztes Jahr hatte RW Fulda gewonnen.

 

Text und  Bild: Sabine Hohmann

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